Projektbericht Malta
Malta - Englisch lernen unter der Sonne des Mittelmeers
Eine Woche genossen wir, die 17 Schülerinnen sowie Fr. Gardermayer und Hr. Thurner, die Vorzüge der von ihrer reichen Geschichte geprägten Inselgruppe. An den Vormittagen hatten wir intensiven Sprachunterricht, an den Nachmittagen ein vielfältiges Ausflugsprogramm. Den maltesischen Alltag lernten wir bei unseren Gastfamilien kennen.
Der erste Eindruck aus der Vogelperspektive zeigte drei kleine Inseln im tiefblauen Mittelmeer. Eine vollkommen andere Welt erwartete uns: Halb Afrika, halb Europa und lauter Geisterfahrer – ein Erbe der britischen Kolonialzeit. Die Highlights dieser Woche waren die Insel Gozo, die alte Hauptstadt Mdina, La Valletta und die Golden Bay.
Mit uraltem Bus, Schiff und unserem originellen Reiseführer George erkundeten wir die Insel Gozo und besichtigten den ältesten Tempel der Menschheitsgeschichte – 1000 Jahre älter als Ägyptens Pyramiden. Wie haben die Menschen bloß die tonnenschweren Steinblöcke übereinander geschlichtet? Besonders beeindruckend war die Bootsfahrt an den steilen Felsklippen am „Azure Window“.
In der alten Hauptstadt Mdina scheint die Zeit still zu stehen. Römer, Araber und schließlich die Normannen bauten die Stadt zur Zitadelle aus. Als die Johanniter am Grand Harbour residierten, verfiel Mdina in einen Dornröschenschlaf.
Im Gegensatz dazu ist La Valletta eine sehr lebendige Stadt. Wir bekamen von Frau Gardermayr ein Quiz über die Stadt und gingen auf die Suche nach den Antworten. Verblüffend war, wie hilfsbereit die Einheimischen uns zur Seite standen. Die Stadt wurde im 16. Jhd. vom Johanniterorden am Reißbrett geplant und zu einer gigantischen Festung ausgebaut. St. John’s Co Cathedral wird von vielen als das beeindruckendste Gotteshaus des Mittelmeerraums bezeichnet.
Die Golden Bay ist einer der wenigen Sandstrände Maltas. Im glasklaren Meer zu baden gehört zu jedem Maltabesuch
Es gäbe noch viel zu berichten und erzählen. Erwähnt seien nur der Besuch eines maltesischen Kindergartens und die hochbetagten, in England ausrangierten Busse ohne Türen, die als günstige öffentliche Verkehrsmittel noch immer ihren Dienst tun, die um unser Wohlergehen bemühten Gastfamilien, die uns freundlich aufnahmen.
Das alles klingt ein bisschen wie Urlaub, aber es war eine erlebnisintensive Sprachwoche nach dem Motto: „Learning by doing“. We can really recommend this beautiful trip to everybody!
Katharina, Christina, Angela und Marion
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